Wirken

GO. Von innen nach außen WIRKEN.

Bewußtes Innehalten und Innenschau üben dank des Geschenks meiner Sinne. Und dann damit etwas tun. In Beziehung treten – in Beziehung zum Leben. ANTWORTEN, HANDELN, WIRKEN.

Dankbarkeit leben als Einladung zur Gelegenheit. Gelegenheit, in diesem Moment zu genießen, staunen, feiern, danken, Geduld zu erlernen, zu verändern, zu gewaltfreiem Widerstand, für Etwas oder Jemanden einzustehen, zum Aussprechen oder zum Schweigen. Von innen nach außen wirken, bedeutet, etwas ins Leben zu bringen: Was ruft mich jetzt? Was macht mich lebendig? Mit dem Herzen antworten ist das „GO“.

Dankbarkeit als Achtsamkeit im Dialog: Beziehung ist überall. Unsere Sinne wachhalten und unser Herz öffnen, um in Anerkennung dieses Prinzips zu leben. Thich Nhat Hanh spricht von Inter-Sein. Bruder David Steindl-Rast sagt: „Es löst sich alles auf, aber das Einzige, was bleibt, ist Beziehung. Und Beziehung ist nichts, und doch ist nichts uns so wichtig wie Beziehung, denn Beziehung gibt uns Sinn im Leben.“

 

Sei Du die Veränderung,
die Du in der Welt sehen möchtest.

MAHATMA GANDHI

 

Meine Beziehung…

Empathisches Zuhören, einen Herzensdialog führen. Mut haben, Raum zu schenken. Beziehungen erspüren und sichtbar werden lassen. Wertschätzung üben, Wertschätzung auch „für das Andere“ mutig üben. Wo führt es mich hin? Wozu – statt warum – ist das vielleicht geschehen? Was ist der Sinn in meinem Leben? Was sind meine Gaben, was sind meine Auf-Gaben?

Und ganz praktisch in meinem Umfeld: Menschen in Beziehung. Wie funktioniert Familie? Wie bleibt ein Arbeits-Team im Büro lebendig und kreativ? Welche Rolle kann Gemeinschaft heute in unserem schnellen Leben zukommen, in dem es so oft um Mehr und Besser geht? Wie kann Neues entstehen? Welche Bedeutung kommt Ritualen und Übung zu? Was bedeutet Beziehung? Was ist Liebe?

Liebe ist das gelebte Ja zur Zugehörigkeit, sagte Br. David Steindl-Rast. Dem liegt das Erahnen der tiefen Bedeutung des Satzes zugrunde: “Alles ist Beziehung”. Wenn ich im Dokumentarfilm „Journey of the Universe“ höre, dass unser Planet Erde die schmale Temperaturspanne, die überhaupt erst Leben ermöglicht, unerklärlicherweise an die Erwärmung der Sonne um 25% angepasst hat, indem Abkühlung durch Absorption von Gasen geschah, kann ich einen Augen-Blick lang das Wunder in diesen Worten bestaunen… Was bleibt uns zu tun? „…cultivate our sense of awe“…

Meine Aufgabe, mein „Go“, verstehe ich darin, Menschen Raum zu schenken, Beziehung sichtbar und fühlbar zu machen und dabei an das Licht und die Würde in jedem Menschen zu glauben. Lauschen und Stille erlauben, Ungesagtes entstehen lassen. Wertschätzung spürbar werden lassen. Mut machen. Brücken bauen, wo es keine zu geben scheint. Gemeinsam die Augen für lebendige Beziehung öffnen. Sinn im Herzen finden. ANTWORTEN.

 

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